'Is he really the surfing anti-christ or
just another ugly punk from köln-bauhaus?'
Der Familienlegende nach war Gerrys erster zusammenhängender Satz im Alter von drei Jahren: „Ich bin nicht komisch!“

Gerry Esser wurde 1965 in Jülich geboren, allerdings bereits im Kleinkindalter in die Vulkaneifel verschleppt. Herausragende Ereignisse in seiner frühen Kindheit und Jugend waren der 2. Platz bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im 50-Meter-Brustschwimmen (1976), sowie, ein Jahr später, ebenfalls ein 2. Platz beim Tischtennisturnier des St. Matthias Gymnasiums Gerolstein. Danach konnte es nur noch bergab gehen. 1984 flüchtete er aus der Eifel in die weite Welt, kam aber nur bis Köln. Unter dem Vorwand Studien zu betreiben, widmete er sich viele Jahre der Punkrockbewegung und spielte Bass in verschiedenen Bands (The Morons, Cologne City Rockers, Amy Beach). 1994 entdeckte er, neben Punkrock, das zweite Große Ding, das sein Leben verändern sollte: Das Wellenreiten. Wobei die Parallelen zwischen Punkrock und Wellenreiten nicht zu übersehen sind: Man verbringt viel Zeit mit Nichtstun, hängt rum, wartet auf dies und jenes und auch das Trinken kommt nicht zu kurz. Währenddessen unternahm er alles Mögliche, um sich zu ernähren; er arbeitete im Jugendzentrum, kellnerte in Kneipen, war Surflehrer in Frankreich und in Portugal und tatsächlich auch mal Tellerwäscher. Seit 2001 knechtet Gerry als Lichttechniker in der Veranstaltungsbranche, doch am liebsten fährt er nach wie vor in Urlaub, nach dem Motto: Nur ein freier Tag ist ein guter Tag!

Santa Suzana ist sein erster Roman. Die Idee zu dem Buch kam ihm, als er 2003 seinen Rentenbescheid bekam. Mit dem Surfpunkkrimi hofft er, endlich die dicke Kohle machen zu können.